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Fachbegriffe - kurz erklärt

Wie in jedem Bereich der Telekommunikation haben sich auch im Bereich der sogenannten Mehrwertdienste Begriffe entwickelt, die von Einsteigern nicht immer leicht zu verstehen, aber dafür umso leichter zu missverstehen sind.

Nach bestem Wissen und Gewissen erklären wir Ihnen hier die gängigsten Wortentwicklungen. Falls Ihnen ein Begriff fehlt, nutzen Sie einfach das Kontaktformular, damit wir unsere Liste ergänzen können.

Massenanruf

Massenanrufe bzw. sog. Telefonketten wählen zur selben Zeit eine große Anzahl von zuvor festgelegten Telefonnummern an. Die Telefonate werden dann, je nach Erreichbarkeit über vorgefertigte Sprachbausteine bzw. Sprachnachrichten automatisiert abgewickelt. Ist ein Teilnehmer nicht erreichbar, wird er zu einem späteren Zeitpunkt über die Telefonliste erneut angewählt.

Mehrwertnummern

Was ist eine Mehrwertnummer?

Über eine sogenannte Mehrwertnummer wird ein Mehrwertdienst angeboten. Das bedeutet, dass wenn ein Anrufer diese Mehrwertnummer anruft, wird der Anruf um eine weitere Dienstleistung ergänzt. Diese beiden Dienste (der Anruf und der dahinterstehende Dienst) werden dann gemeinsam angerechnet.

Mehrwertnummern nutzen dahinterliegende Mehrwertdienste

Wer sich also übers Telefon unterhalten lassen möchte, der wählt eine solche Mehrwertnummer. Zum Beispiel die die 0900 Servicerufnummer über die Astrodienste, Chat-und Datinglines sowie Rechtsberatungen und Wetterinformationen angewählt werden können. Die Abrechnung des genutzten Mehrwertdienstes erfolgt dann mit der kommenden Telefonrechnung.

Es gibt aber auch Mehrwertnummern für Auskunfts-, Support, oder Beratungsdienstleistungen. Im engeren Sinne sind Mehrwertdienste, die über Mehrwertnummern angeboten werden, auch Premium-Dienste. Diese sogenannten Premium-Dienste dürfen seit 2006 nur noch über 0900 Servicerufnummern und 0137 Nummern angeboten werden.

Mobile Banking

Mobile Banking (M-Banking, mBanking) ist ähnlich zu verstehen wie der Überbegriff "Mobile Commerce". Bankgeschäfte werden dabei über Mobile Endgeräte wie Mobiltelefone abgewickelt. Es gibt zudem auch die Möglichkeit Mobile Banking über Applikationen und Widgets durchzuführen oder direkt über den jeweiligen Browser auf eine mobile Version der Banking-Software zuzugreifen.

Mobile Banking besteht in der Regel aus drei Anwendungen:

  • Mobile-Kontoführung (Mobile-Accounting)
  • Mobile-Depotführung (Mobile-Brokerage)
  • Mobile-Finanzinformationen (Mobile-Financial-Information-Services)

Mobile Commerce

Mobile Commerce (M-Commerce, MC) bezeichnet den elektronischen Handel via drahtloser Kommunikation über mobile Endgeräte. Um geschäftliche Transaktionen im Gegenzug zu einer Leistung durchzuführen, werden mobile Endgeräte als Transaktionträger eingesetzt. Die vorrangig genutzen Techniken sind dabei Mobilfunk, Wireless LAN und Bluetooth.

Mobile Marketing

Mobile Marketing bezeichnet Marketingmaßnahmen unter Verwendung drahtloser Telekommunikation und Mobilgeräten. Ziel ist es den potentiellen Kunden möglichst direkt zu erreichen und somit einen Kaufanreiz zu schaffen.

Bei Mobile Marketing handelt es sich um jede Art von geschäftlichen Aktivitäten, bei der die Anbieter ihre Leistungen und Inhalte über die Mobilgeräte an den Kunden bringen und somit Aufmerksamkeit erregen, was letztendlich und im Idealfall zu einem Verkaufsabschluss bzw. einer Zahlungstransaktion führt.

Bei den digitalen Inhalten handelt es sich meist um:

  • Spiele
  • Songs
  • Videos
  • News
  • Produktinformationen
  • Shoppingdienste
  • Videostreaming

Mobile Payments

Mobile Payments oder auch "Online Billing" sind flexible und sichere Abrechnungsmethode für den Verkauf über Online-Shops.

Dabei gibt es zwei Möglichkeiten die Sie anbieten können:

Mobile Payments via WAP Portal (mobile Online Portal)

Sie bieten Ihren Kunden Mobile Payments über ein mobiles Online Portal (WAP auf dem Handy) an und möchten Ihren Endkunden dazu eine handybasierte Bezahlmethode zur Verfügung stellen. Dieser Service umfasst z.B.:

  • Chat-Rooms
  • Klingelton herunterladen
  • News-Abo bestellen

Der Kunde erhält dazu zunächst eine vorgeschaltete WAP-Seite auf sein Handy, die ihn über entstehende Kosten informiert. Hier wird der Kunde auch gefragt, ob er als Nutzer die Leistung abrufen möchte. Antwortet er im Portal mit "Ja", löst er damit die Bezahlung aus und wird zum eigentlichen Dienstangebot weitergeleitet.

Mobile Payments via PIN

Einkäufe auf einem Online Portal können auch über die Mobilfunk-Rechnung oder auch die Prepaid Card bezahlt werden. Hier erhält Ihr Endkunde per SMS einen Code (PIN) zugesandt, den er in der vorgesehen Maske auf Ihrer Webseite eingibt. Damit gibt er die Authorisierung, die den Billingvorgang über Message Mobile auslöst.

Mobile Wallet

"Mobile Wallet" oder auch "Future Wallet" bezeichnet eine Anwendung die das Mobiltelefon zu einer technisch konzeptionierten Geldbörse macht. Die Benutzungsoberfläche ist einheitlich analog zu einer physischen Geldbörse mit einer Vielzahl unterschiedlicher Karten gestaltet, die die verschiedenen Zahlungs- und Authentifizierungsdienste im Mobile Wallet repräsentieren.

Das Bezahlen mit dem Smartphone gewinnt immer mehr an Beliebtheit und wird in Zukunft daher auch bei den potentiellen Kunden präsenter sein.

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